Yves

Nach einer regulären Koloskopie wurde im Oktober 24 eine Laparoskopie angesetzt , wegen gutartiger, Hand-großer Wucherung im Dickdarm, Nähe Bauhin-Klappe, mit Entfernung des aufsteigenden Dickdarm ab Blinddarm und 20 cm Dünndarm wurde der Darm mit restlichen Dickdarm verbunden. 4 Tage später Notoperation, weil die Naht geplatzt war.  8 Tage Koma, insgesamt 28 Tage ITS. Ileostoma des Dünndarms seitlich des Bauchnabel. Bei der OP wurde auch der halbe Kolon traverse mit entfernt, so dass nur noch ca. die Hälfte des Darmes vorhanden ist, am Beginn desselben ist jetzt ein Colostoma – mit Kappe, entgegen der häufig angewandten Technik den Dickdarm am oberen Ende zu verschließen und im Unterbauch zu platzieren. Das Ileostoma hat einen Ausstreich-Beutel ( links) und in der Bauch Mitte ist eine ca. 15-20 cm Narbe von der Notoperation. 

Eine mögliche Rückverlegung würde bedeuten : 

1. „Kurzdarm“ Problem.  da nur 1/2 Dickdarm übrigblieb.
2. Ohne die Bauhin-Klappe kommt’s zum SiBo/ DDFB, 
3. Die allgemeinen OP Probleme der vielen Wochen KH in absehbarer Zeit keine weiteren OP zulassen. 
4. Komplett war ich 7 Wochen im KH und habe gute 25 kg Gewicht verloren. Was weder dem Herz, noch der Lunge gutgetan haben.

Die Arbeitsaufnahme ist zum 01.05.2025, geplant. Wieder ein bisschen zurück in die Normalität.

Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt, ich werde durch die Bauchnarbe, Bauchdeckenbruch und kaputtes Bindegewebe dauerhaft eine Bandage tragen müssen. Zum Glück gibt’s ja welche mit der Aussparung für den Beutel.

Was möchte ich anderen betroffenen mitgeben 🤔 im Gegensatz zu vielen mit jahrelangen Leiden durch CED/ MC/ Cu kam es von jetzt auf gleich. Es geht weiter, auch wenn es am Anfang chaotisch und ungewohnt ist, manchmal auch schwer anzunehmen, es wird zum Alltag, man arrangiert sich mit den Umständen, man integriert das Stoma, aber es bestimmt nicht ausschließlich das Leben.

Beitrag erstellt: 2026

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